Liköre mit 30, 31 und 32 Kräutern

Gleich drei Anbieter von Kräuterlikören buhlen hier auf der JAGD & HUND um die Gunst der Jägerschaft. Wir stellen Euch alle vor.

Kräuterlikör mit Geschichte, so lautet das Motto von Wilddieb. Die Kräuter des Waldes sind hier verarbeitet, sagt die Werbung. 30 Kräuter, um genau zu sein, entfalten hier eine natürliche und herzhafte Geschmacksnote. Welche Kräuter genau drin sind, ist geheim. Mit dabei sind aber auf jeden Fall Fenchel, Anis, Kalmuswurzeln, Koriander, Pfefferminzblätter, Thymian oder Enzian. Seit 1949 gibt es die Marke Wilddieb. Walter Frick gründete sie seinerzeit – und er fühlte sich immer wie ein Wilddieb, wenn er die Kräuter aus der Natur entnahm. Erhältlich sind zwei Kräuterliköre: Der dunkle und ein Klarer – beide ohne Zuckerzusatz. Außerdem gibt’s einen Wermut.

Ein Kraut mehr, nämlich 31 Kräuter, bietet der Hirschrudel. Das runde Aroma erinnert an dunkle Schokolade, Kaffee und Vanille. Ja, er ist sehr weich, aber nicht unbedingt nur für Frauen geeignet. „Das hält sich etwa die Waage“, sagt das freundliche Standpersonal. Das ursprüngliche Rezept stammt übrigens aus einer echten Likör-Familie: Dirk Verpoorten, Nachfahre der Eierlikör-Dynastie, hat es wiedergefunden und umsetzen lassen.

Und noch ein Kraut mehr, ergo 32 Kräuter, sind im Bockfieber verarbeitet. Der Likör versteht sich als Premiumprodukt und ist geschmacklich eher bitter-süß. Sozusagen das Mittelding zwischen Wilddieb und Hirschrudel. Wie die anderen genannten Sorten ist auch der Bockfieber sehr gut als Basis für Cocktails geeignet.

Kommentare (2)

  1. László Dolgos 31. Januar 2018 @ 11:55

    Hirschrudel ist unser aktuelles Lieblingsgetränk, sei es zum Kaffee oder als Betthupferl, meist pur auf Zimmertemperatur, gerne aber auch Sour 😉

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  2. Johannes Osterwind 1. Februar 2018 @ 11:35

    Ganz klar Hirschrudel! Edel, rund und sehr angenehm!

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